Weder Gunst noch Verlaub – Schluss mit der Romantisierung der wandernden Handwerksgesell/innen!

Eine Abrechnung.

Wanderstab, Hut, Schlaghose und nur ein Bündelchen Klamotten dabei, so kennt Mensch die Wandergesell_innen. Sie begegnen einem hin und wieder auf der Straße, beim Trampen, in besetzten Häusern oder auf Kommunebaustellen.
Wer auf die “Walz” geht, verzichtet weitgehend auf materielle Habe, versucht mit wenig Geld auskommen, reist zu Fuß oder per Anhalter und arbeitet gegen Unterkunft und Verpflegung
Häufig bitten sie mit ihren traditionellen Sprüchlein um Herberge, Essen oder Transport. Ab und an wird auch länger an einem Ort verweilt und gegen Geld gearbeitet. Das klingt alles schön abenteuerlich und hat was von Freiheit, Ungebundenheit und Kosmopolitismus. Das zumindest glauben viele Linke. So kommt es, dass den Wandersleuten nach wie vor in den meisten linken Projekten Tür und Tor geöffnet wird. Der folgende Text versucht dieses romantisch verklärte Bild zu brechen und eine grobe, linksradikale Analyse der
traditionsfetischistischen Gesell_innenschaft zu liefern.

HISTORISCHES


Die Gesell_innenvereinigungen gründeten sich gegen Ende des Mittelalters als Kampf- und Solidargemeinschaft für die Gesell_innen gegenüber den Zünften der Meister_innen und den Städten. Sie sind somit Ursprung der Gewerkschaften, die ja erst mit dem industriellen Proletariats entstanden. Die Wandergesellen stehen also in einer gewerkschaftlichen Tradition, ihr allgemeines Weltbild kann mensch bis heute als den Gewerkschaften Nahes, verschwurbelt Sozialdemokratisches bezeichnen.
Die Jahrhunderte alte Tradition der Wanderschaft wurde um 1900 von einigen Handerwerkergesellen wiederbelebt, nachdem sie in der Industrialisierung fast zu Grunde gegangen war.
Nach und nach gründeten sich neue Gesellenvereinigungen, die sog. Schächte – im Gegensatz zum Mittelalter unter Ausschluss von Frauen. Die damals festgelegten Regeln und Bräuche werden bis heute konservatorisch weitergegeben und unhinterfragt als “die Tradition” übernommen. Derzeit gibt es mehrere Schächte, in die nach wie vor keine Frauen eintreten dürfen, zwei, in denen auch Frauen akzeptiert sind, sowie die informell organisierten Freireisenden. Die Gesell_innen empfinden sich als keinem Regime oder Staat verpflichtet, seit jeher sind sie mehr oder weniger geheimbündisch organisiert, so dass es auch den Nazis nicht gelang, die Strukturen zu durchleuchten und zu zerschlagen. Sie gelten den verschiedenen Machtsystemen über die Jahrhunderte als Hort des Aufruhrs, bis heute werden sie vom
Verfassungsschutz beobachtet. Auf diese Tatsache verweist Gesell_in gerne mit Stolz. Dass dies besonders heutzutage mehr Mythos als tatsächlich gelebte Widerständigkeit ist, wird noch gezeigt werden.
Als besonderen Ausdruck ihrer Traditionsverbundenheit tragen die Gesell_innen nicht nur die als historisch empfundene Kluft, sondern sprechen auch Versatzstücke der Gauner- und Vagabundensprache Rotwelsch, welche über Jahrhunderte von fahrendem Volk benutzt wurde, um sich gegen Repression zu schützen. Bei den Gesell_innen dient sie vor Allem der
Geheimnistuerei und der Selbstversicherung des Geheimbündischen.

STRUKTURELLES


Obwohl die Wandergesell_innen im Vergleich zu den Studentischen Verbindungen keine reaktionäre, nationalistische und faschistische Weltsicht pflegen, gibt es doch einige Ähnlichkeiten. Diese liegen vor allem in der autoritären Formiertheit und dem Wertkonservativismus. Wie bei den Burschenschaften und anderen Verbindungsarten gibt es Initiationsrituale, gruppeninterne Repression, Hierarchien und strenge Regeln. Denken und Handeln sind stark an der Tradition und ihrer korrekten Ausübung ausgerichtet.
Die Wandergesell_innen dienen jedoch, im Unterschied zu den Studentischen Verbindungen, nicht der Eliten- oder Lobbybildung. Die nationalistische Ausrichtung fehlt ebenso. Es gibt eigentlich auch jenseits der gewerkschaftsnahen Grundtendenz keine feste politische Ausrichtung.
Eine Ausnahme mag der als linksradikal geltende Schacht Axt und Kelle darstellen. Auf Grund deren enormer Konspirativität war aber nichts genaueres herauszufinden.


Initiation, Unterwerfung, Rituale


Wer zünftige_r, also der Tradition verpflichtete_r, reisende_r Handwerker_in werden will, muss sich einem Initiationsritual unterwerfen. Das beginnt damit, dass Mensch eine_n bereits reisende_n Gesell_in finden muss, der/die eine_n “losbringt”. Diese_r “Exportgesell_in” prüft dann erst einmal, ob mensch es auch ernst meint. Einige Zeit vor dem vereinbarten Losgeh-Termin dringt diese Person in das Leben des /der Aspirant_in ein und beginnt mit der Einweisung in die Regeln. Es wird mit Freund_in und Familie gesprochen, aber nicht um
es für alle möglichst erträglich zu gestalten, sondern um die Betroffenen zünftig vor den Kopf zu stoßen und sie mit allerlei Regelwerk und “Müssen” und “Dürfen” zu überfahren. Als Angehörige_r hat Mensch zu akzeptieren und das Maul zu halten. Gerechtfertigt wird das mit der “schwierigen Loslösung” des/der Gesell_in aus dem vertrauten Lebensbereich, “um
völlig ungebunden zu sein”.
Es gilt die Bannmeile festzusetzen, jenen Kreis um Heimat- und Arbeitsort, den der/die künftige Wandergesell_in nicht mehr zu betreten hat, bis er/sie wieder “einheimisch wird, also die Wanderschaft beendet hat. Der “Export” kümmert sich darum, bei der Krankenkasse den Wandergesell_innenstatus für den/die Aspirant_in zu erwirken (entspricht dem StudentInnenstauts), die “Kluft” zu bestellen und traditionsgemäß umzugestalten – bis zum Annähen der Knöpfe gibt es nämlich exakte Vorschriften, wie die Uniform auszusehen hat.
Dann wird die Losgehparty “gefeiert”. Bei dieser wird dem/der Aspirant_in vor versammelter Partymenge die zivile Kleidung aus- und die Uniform angezogen. Anschließend wird ihm/ihr
mit Hammer und Nagel ein Ohrloch genagelt, in dem er/sie einen Ohrring zu tragen hat. Dabei geht es natürlich nicht ohne demütigende und erniedrigende Spielchen und Trinkrituale ab. Die Uniform wird beispielsweise oft mit Bier übergossen, was besonders unangenehm ist, da der/die Betroffene ja nun keine andere Kleidung mehr tragen darf. Beim Nageln des Ohrrings wird die Person auf einen Tisch oder vergleichbares festgenagelt und muss sich mit einem Pfand freikaufen. Art und Härtegrad der Erniedrigungsspiele variiert mit den
Schächten und dem Charakter des Exportgesellen.
Aufgebrochen wird zu Fuß, es ist üblich, aus der Bannmeile heraus zu laufen. Dabei muss mensch das Ortsschild des Heimatortes überklettern und meist wird in dieser ersten Woche noch so das eine oder andere Spielchen mit dem Neuling getrieben. Saufspiele sind keine Seltenheit. Es gibt Gesell_innen, die die Wanderschaft wegen der starken Alkoholfixiertheit in der Szene abgebrochen haben. Sobald Mensch die Bannmeile verlassen hat, bekommt Mensch vom Export sein/ihr persönliches Wanderbuch ausgehändigt. Es beinhaltet Foto und Personalien des/der Gesell_in, eine Karte der Bannmeile und Widmungen der Angehörigen. Zukünftig werden die Siegelstempel der Orte, die mensch besucht, aber auch Grüße von Freund_innen und Reisebekanntschaften eingetragen. Das Wanderbuch gilt als Ausweis, es ersetzt in Deutschland offiziell den Personalausweis.


Uniformierung


Wie über so vieles, gibt es auch über die Uniform und die Art, wie sie zu tragen ist, eine Menge “zünftiger” Regeln. Man darf den Hut nie abnehmen außer im Bett und in der Küche, das Jackett muss geschlossen sein, wenn Mensch jemanden begrüßt, die Knöpfe müssen so angenäht sein, dass der Faden ein Z beschreibt, sogar die Schlagweite der Hose ist festgelegt.
Die Uniform hat sauber und gepflegt zu sein, die Schuhe müssen regelmäßig geputzt werden. Freireisende tragen außerdem keine “Ehrbarkeit” genannte Krawatte wie die in Schächten organisierten, und müssen den Kragen ihres Hemdes einschlagen. Diese und einige Regeln mehr werden sehr ernst genommen und sind Gegenstand etlicher Diskussionen und Schwanzvergleiche darüber, wer am besten weiß, was eine zünftige Kluft ist.
Sinn der Uniformierung ist es, von der Normalbevölkerung als “Tippelbruder/-schwester”, also reisende_r Gesell_in, erkannt zu werden, um in den Genuss der vielen Vorteile, die mit diese Tradition verbunden sind, zu kommen. Gleichzeitig wirkt sie verhaltensnormierend, da durch den Wiedererkennungswert sich ein schlechter Eindruck auf alle auswirken würde.
Bei meinen Recherchen über diese Struktur wurde mir immer wieder vorgehalten, dass ich ja nicht alle über einen Kamm scheren dürfe, da jede_r individuell anders sei. So will Mensch zwar die Vorteile einer Uniform nutzen, die negativen Auswirkungen aber nicht sehen und auch nicht reflektieren. Uniformierte Menschen sind immer Repräsentant_innen des Ganzen –
im Guten UND im Schlechten! Durch das Tragen einer Uniform bekennt Mensch sich deutlich sichtbar zu allen anderen Träger_innen der gleichen Uniform und zum Ganzen, das dahinter steht. Wem das nicht passt, der trage keine Uniform.
Wie bei Soldat_innen, Polizist_innen und anderen Uniformträger_innen hat auch die Gesell_innenkluft eine gewisse Eigendynamik. Sie schweißt enger zusammen, was Kritikfähigkeit erschwert (Stichwort: Corpsgeist), erstickt das Individuelle des Menschen, der darin steckt, erhöht so das große Ganze über das scheinbar kleine Individuum und lässt auf alle “ Zivilist_innen” hochmütig herabblicken – diese werden denn auch in faschistoider Abwertungsmanier als “Kuhköppe” bezeichnet – was so viel meint wie Nicht-wissende, Nicht-
eingeweihte. Die Uniform markiert die Grenze von Inklusion und Exklusion. Wer sie trägt, ist dabei, gehört zu “uns”, wer sie nicht trägt, ist von der verschworenen Gemeinschaft ausgeschlossen.


Freiheit, Verregelung, Repression


Einige der oft merkwürdigen und strikten Regeln wurden bereits erwähnt. Während die Wandergesell_innen sich als unter der Flagge der Freiheit reisende wähnen, ist ihr Leben von allerlei Verhaltensnormen und Regeln eingeschränkt. Diese sind NICHT an den konkreten Bedürfnissen der Beteiligten ausgerichtet, kommen NICHT durch Konsens zustande und richten sich NICHT an einer allgemeinen Sinnhaftigkeit aus. Sie sind eben da, um eingehalten zu werden. Wer hinterfragt, kann als nicht zur Wanderschaft tauglich ausgeschlossen werden.
Als Beispiele seien noch gegeben, dass wer auf “Tippelei” geht, kein Handy besitzen darf (Emailadresse ist mittlerweile erlaubt, warum auch immer), nicht verheiratet sein darf, keine Kinder haben darf, für Übernachtung und Reise nichts bezahlen darf etc. Kleinere Unsinnsregeln handeln davon, wie hoch mensch den Wanderstock beim Gehen heben darf, wann
mensch Widmungen im Wanderbuch lesen darf, wann mensch zu Hause anrufen darf und derlei mehr.
Wer die Regeln nicht achtet, sieht sich bestenfalls mit immer wieder kehrenden Diskussionen und Rechtfertigungszwang konfrontiert. Die Regeln werden im Allgemeinen nicht als verhandelbar wahrgenommen. Die Maxime, dass Regeln für die Menschen da sein sollten, und nicht der Mensch für die Regel, dass Regeln gemacht und also auch verändert werden können, wird nicht akzeptiert. Extreme Traditionsfetischist_innen betrachten ihre Infragestellung als “Schlag ins Gesicht der Urväter”.
Größere Regelbrüche, wie etwa der Besuch der Bannmeile, werden mit Repression geahndet. Die Person wird gestellt, ihr werden ggf. Wanderbuch und Ohrring (den Schachtgesell_innen auch die Ehrbarkeit) abgenommen wenn nicht herausgerissen und der Abbruch der Wanderschaft kann erzwungen werden. Dieser Vorgang nennt sich “ Ausrupfen”, es handelt sich um ein Demütigungsritual.
Besonderer Repression sind all jene ausgesetzt, die es wagen, auf Wanderschaft zu gehen, ohne sich einer der gängigen Spielarten zu unterwerfen, ohne also “zünftig losgebracht” worden zu sein. Diese, als “Wildreisende” titulierte, werden, so sie auf zünftige Gesell_innen treffen, gerne vor die Wahl “Unterwerfung oder Heimkehr” gestellt. Oft geht dies mit körperlicher Bedrohung und Gewalt einher. Wildreisende gelten als Gesindel, dass die Ehre der reisenden Handwerker_innen bedroht wenn nicht beschmutzt. Sie sind quasi vogelfrei und die Gesell_innen erlauben sich Selbstjustiz inklusive Körperverletzung und Freiheitsberaubung.
Trotzdem wird die Wanderschaft im Denken stets mit enormer Freiheit verknüpft. Die ganze Welt stünde einem/r offen, mensch sei ungebunden, könne jederzeit den Ort und die Arbeit wechseln, wenn es einem/r nicht mehr gefiele, mensch habe keine Verantwortung außer für sich selbst. Das Unterworfensein unter eine Gemeinschaft wird genausowenig
wahrgenommen wie die Tatsache, dass dieser Freiheitsbegriff allein mit kapitalistischer Logik definiert wird. Wer machen kann, was er/sie will ohne Rücksicht auf Dritte, keine soziale Verantwortung übernimmt, auf keinerlei Bedürfnisse achtet, nimmt für sich die Freiheit des Bürgers, des Unternehmers, des kapitalistischen Individuums in Anspruch. Diese Freiheit ist rücksichtslos. Im Prinzip wird Freiheit mit Egozentrismus und Egoismus verwechselt. Dass soziale Freiheit nicht ohne soziale Verantwortung, Solidarität, Achtsamkeit und Autonomie jedes Menschen funktioniert, wird weder gesehen noch verstanden. Dass mensch nicht frei sein kann, solange es unfreie Menschen gibt, ebensowenig. Und dass es niemals Freiheit geben kann, wo es Unterwerfung und Repression gibt, entgeht der aus politischer Dummheit geborenen Blindheit einer Gesellenideologie.


Fundament der Macht: die berühmten Geheimnisse.


Um überhaupt Menschen dazu zu bringen, bei diesem Karnevalsverein mitzumachen, muss dieser irgendwas in der Hand haben, für das mensch die Unterwerfung in Kauf nimmt. Also wird um das Wesen und das Funktionieren der Wanderschaft eine große Geheimnistuerei gemacht. Vielen Interessierten wird auf ihre Fragen stets geantwortet, dass er/sie dies von der/ dem “Altgesell_in”, also dem “Export” erfahren würde. Zu einem Zeitpunkt also, da die Gesell_innenschaft die Person schon fast in ihren Händen glaubt und es ihr sicher genug erscheint, mit ein paar Informationen herauszurücken.
Das Wichtigste aber erfährt mensch erst nach der Initiation. Um was es sich handelt, wird nicht genau definiert. Mensch weiss nur, dass es sich auch um den streng geheimen Spruch handelt, der aufgesagt wird, um sich für Unterkunft, Essen, Trinken, Kulturveranstaltung oder Transport einzuschnorren.
Tatsächlich steckt nicht viel dahinter. Der streng geheime Spruch stellt sich als einfältiges Gedicht heraus, in dem die betreffende Person sich mit Namen, Herkunft und Beruf vorstellt, sagt, wie lange sie schon reist und noch reisen wird, worum sie bittet und was sie demjenigen wünscht, der die Bitte gewährt, sowie ein paar ausschmückenden Zeilen über Handwerk und Wanderschaft. Das Ganze beginnt mit den Worten “Mit Gunst und Verlaub” und hat nicht mehr literarischen Stil als Hans-und-Hannelore-Normalbürger_in an einem Abend
zusammenreimen kann.
Das zweite große Geheimnis ist das sogenannte Reisegeld, dass Mensch sich täglich, manchmal auch mehrmals täglich, auf den Bürgermeister- und vergleichbaren Ämtern abholt.
Dies ist nichts anderes als der jedem obdachlosen Menschen zustehende Sozialhilfe-Tagessatz. Manche Gemeinden sind großzügiger, manche geiziger. An manchen Orten gibt es noch bei anderen Institutionen wie Handwerkskammer und Krankenkassen etc. Geld, was als Tipp mündlich weitergereicht wird. Dass die Gesell_innen diese Pfründe nur mit denen
teilen, die sich ihrer gemeinschaftlichen Kontrolle unterwerfen, wird nun besser verständlich. Es geht um Privilegien, die es zu verteidigen gilt.
Das Ausplaudern der “Geheimnisse” an dieser Stelle soll auch ganz explizit dazu dienen, Anwärter_innen eine bessere Verhandlungsposition zu ermöglichen. Wer nicht mehr auf das Eröffnen der Geheimnisse angewiesen ist und einigermaßen reimen kann (um sich einen eigenen Spruch auszudenken), muss sich nicht der Herrschaft der Altgesell_innen unterwerfen, muss nicht alles mitmachen, was der Export von ihm/ihr will. Es gibt nicht den einen Spruch, sondern viele Varianten, so dass es durchaus möglich ist, sich einen eigenen auszudenken. Der Ursprung ist nicht überprüfbar. Das Einflechten von rotwelschen Vokabeln (Lexika gibt’s im Buchhandel oder im Netz) gibt dem Ganzen den Anschein des Authentischen.
Die Macht dieser Leute basiert auf ihren lächerlichen kleinen Geheimnissen. Dafür wagen sie es, Menschen in entwürdigenden Zeremonien zu unterwerfen.
“Wanderschaft ist, was Du draus machst”.
Dieser Satz wird gebetsmühlenartig wiederholt und alle glauben daran. Jede_r soll angeblich selbst herausfinden, was die 3 Jahre für ihn/sie bedeuten. Tatsächlich aber gibt es wenig
Spielraum, denn sobald diese Bedeutung ausserhalb des durch Regeln und Normen festgelegten Rahmens liegt und sich den gängigen, innergesell_innenschaftlichen Diskursen verweigert, endet die Akzeptanz. Dann werden diverse Mantras über das, was Wanderschaft sei und nicht sei heruntergebetet. Es handelt sich also um einen Double Bind:
Wanderschaft ist, was Du draus machst, aber wir sagen Dir, was Du daraus zu machen hast. Welche Ideologien dabei gerade besonders wichtig sind, ist ziemlich willkürlich von den Gesell_innen abhängig, denen mensch begegnet. Grundsätzlich sind die wertkonservativ Radikalsten diejenigen mit dem größten Willen zur Macht und zur Durchsetzung ihrer Ideologie in der Szene. Ihr Verhalten gegenüber allen, die manches etwas anders sehen, kann getrost als Psychoterror bezeichnet werden, körperliche Gewalt nicht ausgeschlossen.


Die Tradition als Religion


Ein weiterer Aspekt ist die religiöse Überhöhung, mit der viele Gesell_innen ihre Tradition betrachten. Die Walz erscheint als ein größeres Ganzes, vor dem das Individuum mit seinen Bedürfnissen und Eigenheiten nichts zählt. Wichtig ist nur die richtige Einhaltung der Regeln und Gesetze, die Gemeinschaft der Wandergesell_innen, die Traditionspflege. Regeln zu verändern oder abweichendes Verhalten zu akzeptieren, wäre Frevel, Betrug am Ganzen, eben jener “Schlag ins Gesicht der Vorväter”.
In diesem engen sozialen Rahmen kontrollieren sich die Gesell_innen wie in einer Sekte gegenseitig. Wer etwas anders sieht, hat “es” eben nicht verstanden, taugt nicht für “die Wanderschaft”, glaubt nicht an das gleiche.
Der Glaube an die Tradition und die Unterwerfung unter sie bedingt, dass ihre Aufrechterhaltung auch in sinnlosen Momenten wichtiger ist, als einen einfacheren, bedürfnisorientierten Weg zu finden. So werden Neulinge nach all dem Aufwand des Losbringens lieber wieder nach Hause gebracht, wenn sie den Glauben an “die Wanderschaft” nicht ordnungsgemäß übernehmen, als ihnen ihren eigenen Umgang damit zu lassen. Das widerspricht scheinbar der Idee, dass jede_r machen kann, was er/sie will; diese “Freiheit” besteht eben nur
innerhalb des religiösen Rahmens.
Marx hat für solche Phänomene den Begriff Fetischismus benutzt. Die Tradition ist zwar von Menschen gemacht, tritt dem Individuum aber als scheinbar mächtiges, unabänderliches Größeres gegenüber.


Autoritäre Formierung


Alles in allem lässt sich eine deutliche autoritäre Formierung erkennen. Die Autonomie des Individuums erfährt keinerlei Achtung. Auf Emanzipation wird keinen Wert gelegt. Mit dem Wort “Freiheit” auf den Lippen werden Gruppenzwänge, Unterwerfungszeremonien, Demütigungsrituale, persönliche Herrschaft, Machtstrukuren und Selbstaufgabe im Namen des höheren Ganzen praktiziert. Sowohl das Kokettieren mit dem hohen Gut “Freiheit” wie auch die dieser völlig entgegengesetzten, archaisch-barbarischen Praxis unterscheidet die Wandergesell_innen vom durchschnittlichen deutschen Hobbyverein und rückt sie in die Nähe reaktionärer, faschistoider, patriarchaler oder bestenfalls extrem konservativer Strukturen wie Studentische Verbindungen, dörfliche Burschenschaften, soldatische Vereinigungen und anderen Männerbünden. Dass Frauen partizipieren, ändert den grundsätzlichen
männerbündischen, patriarchalen Charakter nicht. POLITISCHES.
Auch als politischer Körper lässt die Struktur der freien und organisierten Wandergesell_innen einiges zu Wünschen übrig. Emanzipatorisches Ansinnen, Kampfesgeist und politisches Bewusstsein, das den Beginn der Gesell_innenschaften vor vielen hundert Jahren auszeichnete, fehlen heute als kollektiver Anspruch. Lediglich Einzelne sehen sich in dieser Tradition
stehend.
Es gibt kein klares Bekenntnis zum Antifaschismus, statt dessen herrscht eine radikale Free-Speech-Ideologie vor. Jede_r hat seine/ihre eigene Meinung, seinen/ihren eigenen “ Schnack”, und solange alle freundlich sind und sich zur Tradition bekennen, dürfen die Leute auch Rassist_innen, Antisemit_innen, Sexist_innen, homophob oder eben autoritär und herrschsüchtig sein. Über die Teilnahme an politischen Aktionen in Uniform wird fleißig diskutiert, grundsätzlich herrscht aber die Meinung vor, dass Mensch nicht in Kluft auf Demos gehen dürfe, weil dann einige auch in Kluft auf Nazidemos gehen und das wiederum ein schlechtes Bild auf alle Gesell_innen werfen könnte. Auf die Idee, dass es darauf ankommt, Faschist_innen gar nicht erst in den eigenen Reihen zu dulden, kommen die Gesell_innen nicht. Dies würde einen selbstkritischen Auseinandersetzungsprozess erfordern, der aber
nicht gewollt ist. Vielleicht ahnen sie, dass da mehr im Argen liegt und Reflexion zu einer gründlicheren Änderung führen müsste. So gibt es denn keine Analyse und Betrachtung der eigenen Strukturen, die über eine Diskussion darüber hinausgeht, was nun zünftig sei und was nicht.
Eine verlässliche Entscheidungsstruktur mit für alle verbindlichen Ergebnissen, auf die Mensch sich in Konflikten berufen könnte, gibt es bei den “Freien” nicht. Die Schächte sind überwiegend autoritär-hierarchisch organisiert. Sie besitzen Regeln, die Vereinssatzungen vergleichbar sind. Freireisende sind daher mit dem Problem der persönlich-willkürlichen Auslegung dessen konfrontiert, was als geltende Regel ausgegeben ist.
Wie für das Handwerk im Allgemeinen immer noch üblich, ist auch die Wandergesell_innenszene gründlich mit Sexismus durchsetzt. Nur zwei Schächte nehmen Frauen auf, denn Frauen gelten als “unzünftig” – dieser Spruch kommt auch so manchem “Freien” über die Lippen. Frauen würden die männliche Bruderschaft stören, sie gehörten nicht ins Handwerk,
sie würden nur Zwist und Unfrieden sähen. Es ist erstaunlich, welch absurde, bizarr-antiquierte Meinungen junge Menschen im Westeuropa des 21 Jahrhunderts vertreten.


PERSÖNLICHES


… und nach wenigen Wochen kam er wieder: ausgemergelt, überanstrengt, erschöpft, aber glücklich, endlich wieder frei (!) zu sein.
Die vorliegenden Betrachtungen sind das Ergebnis persönlicher Erfahrungen. Es war schon immer ein legitimes Mittel in der feministischen Theorie – und eigentlich auch in der proletarischen – vom Persönlichen auf das Ganze zu kommen, von der eigenen Betroffenheit auszugehen. Denn, wie Robert Kurz es sagt, den Kapitalismus kann nur kritisieren, wer an ihm leidet – analog gilt dies für alle Herrschaftsformen und Machtstrukturen. Den anderen Menschen ist der Blick zu sehr versperrt, das Leiden erst macht die Sicht frei.
In der Auseinandersetzung mit meinem Freund, seinem Export und diversen anderen reisenden und “einheimischen” Gesell_innen habe ich all jene Kenntnisse und Erfahrungen gesammelt, die die Basis dieses Textes bilden. Bis auf einen Einheimischen, der seine Wanderschaft abgebrochen hatte, waren alle tief drin in ihrem Kult um das Fetischobjekt Tradition. Immer wieder stieß ich auf die selben, in sich widersprüchlichen Argumentationslinien. Dass diese sich so ähneln und die Widersprüche nicht gesehen werden (können),
spricht für einen sektenartigen Brainwash. Jener eine kritische Einheimische war es auch, der mir freimütig die großen “Geheimnisse” verriet und mir einen tieferen Einblick in das Gesell_innendasein gewährte, da er selbst so angewidert davon war.
Statt drei Jahren dauerte die Walz meines Geliebten nur einige Wochen. Eine Zeit, in der sich der ganze Wahnsinn der Wanderszene offenbarte.
Mit ganz anderen Ideen im Kopf, aber weder Willens noch in der Lage ständig Widerstand zu leisten, kehrte er heim kurz bevor sie ihn dazu zwingen konnten. Wanderbuch und Ohrring waren ihm abgenommen worden, bis zur Haustür seiner Eltern wurde er zwangsbegleitet.
Der von mir oftmals verachtete Staat BRD hat Gesetze, um Menschen vor solcher Behandlung zu schützen: Nötigung, Körperverletzung, Freiheitsberaubung und Raub sind Straftaten nach dem StGB. Damit garantiert Deutschland mehr persönliche Freiheit und Autonomie als die Walz.


OUTRO


Wer “die Freiheit” unablässig im Munde führt, muss sich auch an ihr messen lassen; aber hier versagen die Wandergesell_innen auf ganzer Linie. Die derzeit vorherrschende zünftige Traditionspflege ist stark autoritär formiert, überwiegend sexistisch und hat unübersehbaren Sektencharakter.

Dies sollte allen bewusst sein, die mit wandernden Handwerker_innen in
Kontakt treten oder sich für die Walz interessieren.
AK A-fem

Du brauchst jetzt auch nicht weinen..

Sehr lesenswert

VollzeitTante

..doch Mama, genau das ist, was ich jetzt gerade brauche. Weinen. Weinen weil ich traurig bin. Traurig über diese ganze beschissene Situation. Traurig und wütend. Und genau dieses Absprechen meiner Emotionen hat mich da hin gebracht, wo ich heute bin. Zu Depressionen und Panikattacken. Dazu, dass ich mit 34 Jahren noch immer nicht mit meinen Emotionen umgehen kann. Dahin, dass ich mir aber mittlerweile Raum einfordere, für meine Emotionen. Und wenn ich am Telefon anfange zu weinen, weil wir schon wieder ein Kommunikationsproblem haben, dann weine ich. Und dann musst DU damit zurecht kommen. Das könntest du mit deinen 59 Jahren auch mal lernen. Aber das ist nicht meine Aufgabe. Das musst du alleine machen. So wie ich das auch alleine lernen musste. Mit 3 Jahren Therapie und jetzt mit dem schreiben.

Es geht um Weihnachten. Es wäre das erste Weihnachten seit 20 Jahren gewesen, dass wir alle zusammen gefeiert…

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Danza

«La danza es un poema del que cada movimiento es una palabra.»

Mata Hari.

Danza irregular

— de Alfonsina Storni —

En la punta de un látigo,
mi corazón,
danza una danza
en tirabuzón;
en la punta de un látigo,
mi corazón.

En la punta de un triángulo,
mi corazón,
rebota por el césped
como balón;
un pie y otro
lo manda
a mi corazón.

Unter einem Mantel


Unter einem Mantel aus bleiernen und tödlichen Wolken springt die Erinnerung, flüchtig und abgestanden,
und in den seligen Beruhigungen und Schlafmitteln pocht eine Müdigkeit der Müdigkeit.

Bajo un manto de nubes plúmbeas y letíficas brinca el recuerdo, fugitivo y rancio,
y en las calmas beatas y somníferas palpita una fatiga de cansancio.

Sonntagmorgen An- und Nachgedacht.. Oder: Wer nicht schläft, ist wach.

Wer nicht schläft, ist wach. …die Tüte Weingummis machen Ihrem Namen keine Ehre, ich lache mich gerade kaputt, ob der Aussicht auf diesen Tag.

Lachen……was für eine Art sich selber nicht ganz ernst zu nehmen. Traumgeröll muss ich an diesem Morgen mit einem Radlader beiseite schaffen, soviel ist es geworden. Erinnerungen an GEWESENES. Leicht & schwer zugleich. Wo bist Du hin Du KinderreigentanzundspringZeit? man o man, was freue ich mich auf den Kaffee und die erste Cigarette… (da sind sie wieder die Freudentränen) ach was quälte ich mich in meinem Traum! Zurückgeschleudert in die BEIM BÄCKER riecht es nach STREUSELSCHNECKENZEIT! Wer das Trikot nicht ehrt, ist den Tanz nicht wert! Dreh, dich dreh Dich Du verdammter Faulpelz…nichts fällt Dir so schnell und leicht in den Schoss wie das Unglück dieser Welt!

Doch möchte dieses DrehDichWieVerrücktImKreisVerlauf nicht missen! Scheinwerferbrückenangehmomente zeigen mir, dass ich schon wieder einen weiteren für mich entdeckt habe… Wenn man offen bleibt und erreichbar – dann kommen Momente zustande, die Dir im Traum gar nicht eingefallen wären.

Dieser APPLAUS war etwas was mich süchtig machte! Süchtig nach ME(E)HR oder WENIGER. Oder einfach nur nach weglaufen! Hunderte Augenpaare gerichtet auf meine Füße….

(keiner wusste, wie sie schmerzten, keiner roch den Schweiß der Qual der aus allen Poren hervorkroch) und sich wie ein unsichtbarer AngstAufschreiSchleier durch die Nase in den Kopf bohrte!

“¿Hörst du diese schreiende Stille oder stillen Schreie denn nicht?”

Ach verehrtes Publikum! Ihr machtet Eure Feiertage (in Ausgehgarderobe & Prunk) zu Tagen an denen ich mich wie auf meiner eigenen Beerdigung fühlte….schlaf, Kindlein schlaf. Hasserfüllt und glücklich zugleich! Kampf der inneren Schweinehunde… Ungleich da es nie zu einem Ende kommt. Muster gestrickt aus Pas de deux, Pirouette, Demi-plié, Battement développé, Effacé derrière und und……. Niemand wagt sich mit etwas zu trösten, dass nicht mehr auf dem Markt zu bekommen ist. Und zum Schluss findet man dann kein Ende…Sur le cou-de-pied. In Wahrheit sind wir alle gestört. Der Eine mehr, der Andere weniger.

Leben als Passion, deren Leidensstationen nicht enden wollen, und die sich fast zu einem “Künstlerbild der Romantik” zusammenfügen! Ich fordere den Tod des Tänzers und belasse ihn damit im “Mythos”.

Der Tänzer

Ich weiß, daß ich in lichtem Traume bin, Der mich bewege und mich himmlich quäle: Ich tanze über blanke Treppen hin, Die auf und nieder gehn durch weite Säle. Ich gleite ungehüllt auf nackten Füßen, Viel Lichter breiten mir den Schaukelgang, Mein Körper biegt sich spielend in dem süßen Gefühl der Wellen und der Glieder Drang. Und meine Augen langen in die Runde, Wo drunten viele Hundert Männer stehn, Die aufwärts starren mit beschämten Munde Und lüstern meine rühren Reize sehn. Vorüber tanze ich den langen Blicken, Durchpulst von einem eigen-sichern Schwung: Ich weiß, ich banne hundert von Geschicken In meines Leibes weißen Wellensprung. Die Wände dehnen sich. Die Sterne scheinen Vereist herein. Getilgt sind Raum und Zeit. Und aller Erde Mannheit, sich um mich zu einen, Umwogt die runde Fahne meiner Mannbarkeit.

Ernst Wilhelm Lotz Aus der Sammlung GLANZGESANG

 

Wir fliegen beide durch die Nächte,segeln durch den Tag Am Anfang war ich sicher, daß ich sie nicht mag Sie hat so breit gegrinst, doch ihr Blick war wie durch Glas Ihre Sätze wie Torpedos, und jedes Lachen saß Du bist die Tänzerin im Sturm Du bist ein Kind auf dünnem Eis Du wirfst mit Liebe nur so um dich Und immer triffst du mich Wie zum Duell seh’ ich sie, durch den Laden gehen Wo die Kokser still an den Wänden stehen Die fröhliche Wüste, wo die Barfrau sticht wie ein Skorpion Und die Mädels wie in Zellophan, spielen alle Saxophon Und da saß sie, rückwärts auf dem Stuhl, mit der Lehne nach vorn Und fragt: “Ey, was haben wir beide hier verloren?” Du bist die Tänzerin im Sturm Du bist ein Kind auf dünnem Eis Du wirfst mit Liebe nur so um dich Und immer triffst du mich Wir fliegen beide durch die Nächte, segeln durch den Tag Inzwischen bin ich sicher, du weißt, daß ich dich mag Jetzt sitze ich hier neben dir, wir fahren durch die nasse Stadt Ey, komm, jetzt fahr’n wir deinen Tank leer! Bis es ausgeregnet hat Du bist die Tänzerin im Sturm Du bist ein Kind auf dünnem Eis Du wirfst mit Liebe nur so um dich Und immer triffst du mich

Lafer!Lichter!Leck mich!

Existentielle Bedürfnisse treiben in der medialen Zubereitung manchmal seltsame Blüten. Das, was bereits vor Jahrzehnten an sexistischem Unwitz und dümmlicher Selbstbeweihräucherung aus dem TV verdrängt gewesen zu sein schien, überlebt scheinbar unbeschwert in den Nebelschwaden des Kochnischen-Programms. Dabei ist es nicht nur der Inhalt, der schon längst das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten hat, auch die Protagonisten sind fern des anderweitig propagierten guten Geschmacks. Und keinen stört es, am wenigsten das grenzdebile Publikum, das wie eine Wal-Mart-Belegschaft nach der allmorgendlichen Gehirnwäsche begeistert jeden Dünnschiss beklatscht, wenn er nur vorher konkludent als lustig gekennzeichnet wurde.

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Gundula und Führers erster Fernseh-Biograph, Guido Knopp stehen also als Seitenaufprallschutz neben den Hauptdarstellern und stellen ihre Rezepte vor:

Gundula: “Ich kann gar nicht kochen, mein Mann und meine Kinder finden das aber toll. (Unterdrücktes Lachen im Publikum) Also – sie kommen damit gut zurecht, weil sie selbst einigermaßen kochen können”

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Horst: “Tja, da soll man meinen, watt macht die dann hier? Aber….”

Johann murmelt: “Besser nicht kochen als schlecht kochen!”

BRÜLLER!
Gundula: “Ich hab ja nie Zeit…!”

Horst mit einem “Jetzt sag Deinen Satz auf” Blick, die tastende Hand um ihre Hüfte schlingend: Ja, ja, Jundula, bis auf…..”

Gundula: “Richtig! Ich kann Farfalle mit Gorgonzolasoße” – sich lächelnd aus dem eisern-geilen Griff Horsts befreiend

Johann murmelt mit abgeknicktem Nacken: “Sonst nichts? Wovon leben Deine Kinder?”
Gundula: “Ich sage ja, dass sie sich selbst gut versorgen können. Nicht nur mit Cornflakes…”

Horst: “Trocken Brot macht Wangen rot! Hamse Dir die jetzt weggeschminkt?

Johann lautlos lächelnd wartet darauf, seinen Gast vorstellen zu können.

Horst: ” Johann, willste noch was sagen?”

BRÜLLER!

Johann: “Ja, gäh, stell Dir vor, ich hab auch einen Gast”

Horst: “Datt jibbt ett doch nett”,

zwinkert zum Publikum…

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La Fura del Baus: Free Bach 212. Kunstfest Weimar — Kulturbulletin der Botschaft von Spanien

13.09.2020, 19:30, Deutsches Nationaltheater, Weimar. Karten: 20- 40 € / ermäßigt ab 8 €. Dauer: 70min In deutscher und spanischer Sprache mit deutschen Übertiteln

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